U. Häßler @ 2009-01

Video mit der Panasonic Lumix LX3

Die größte Aufmerksamkeit verdient sicher der HD-Video-Modus der Panasonic Lumix LX3. Panasonic unterstützt das 16:9-Format in seinen Kameras bereits seit längerem, während andere Kamerahersteller immer noch auf dem 4:3-Format mit 640 x 480 Pixeln verharrten.

HD-Video macht sich hervorragend auf Monitoren, ist aber perfekt für die Vorführung mit Beamern, die heute schon die dafür ausreichende Auflösung zum erschwinglichen Preis mitbringen.

HD-Video
auch als 720p bezeichnet
WVGA
Auflösung 1280×720 848×480
Seitenverhältnis 16:9 16:9
Framerate 24 fps 30fps
Container-Format Quicktime Mov Quicktime Mov
Video Codec MJPEG MJPEG
Audio Mono, 16 kHz Mono, 16 kHz
Audio Codec Unkomprimiert (PCM) Unkomprimiert (PCM)

Video im HD-Format gehört zu den wesentlichen Neuerungen der DMC-LX3 gegenüber dem Vorgängermodell.

Panasonic Lumix LX3 Seitenverhältnis am Objektiv umschalten

Dafür muss zuerst das Seitenverhältnis am Objektiv gewählt werden und anschließend der HD-Aufnahmemodus.

Die Lumix LX3 bietet zwei Video-Format im 16:9-Format: HD mit 1280×720 Pixeln und WVGA mit 848×480 Pixeln Auflösung.

Zoomen während der Aufnahme ist nicht möglich – aber da man sich mit Zoomen während eines Video-Clips schnell als Amateur outet, ist der fehlende Zoom kaum ein Manko. Die lange Schärfentiefe sorgt dafür, dass kaum auffällt, wenn der Autofokus sein Ziel einmal aus den Augen verliert.

Zur Stablilisierung der Aufnahmen kann der Bildstabilisator der LX3 herangezogen werden, aber die Stabilisierung macht sich durch einen leichten Weichzeichnungseffekt sichtbar, wenn die Belichtungszeiten länger werden.

Motion JPEG – gute Qualität, ineffiziente Komprimierung

Leider hat sich Panasonic für den betagten Motion JPEG-Codec entschieden – eine Komprimierung, die zwar eine gute Qualität des Videos beinhaltet, aber auch sehr ineffizient ist, so dass die HD-Videos der Lumix LX3 schnell an die Kapazität der Speicherkarte gelangen – nach knapp 10 Minuten ist die 2G-SD-Karte bereits erschöpft.

Bei HD-Aufnahmen kommt es zwar von Zeit zu Zeit zu kleinen Artefakten und leichtem Rauschen, aber insgesamt kann sich die Bildqualität der HD-Videos aus der Panasonic Lumix LX3 sehen lassen – feine Details, saubere Farben, ein helles klares Bild.

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Quicktipps

Wenn der Himmel zu eintönig ist


Wolken lassen sich mit Pinseln einmalen. Alternative Pinselspitzen für Wolken hat z.B. grenouille-enchantee.

Pinselspitzen oder Photoshop Brushes haben die Dateiendung abr und werden in das Photoshop-Verzeichnis Pinsel oder Brushes kopiert. In Photoshop das Pinsel-Werkzeug in der Werkzeugleiste aktivieren, um die Pinsel-Sammlung anzuzeigen. Oben rechts in der Pinselsammlung auf das Dreieck klicken, um die frisch eingeflogenen Pinselspitzen zu laden.

Für das nachträgliche Einziehen von Wolken ist eine neue leere Ebene am besten geeignet. Die Pinselgröße anpassen, Woken einklicken und mit dem Radiergummi die Wolke wegradieren, wenn sie sich über die Baumspitzen legt. Oder die Ebene hin- und herschieben, bis die Wolken richtig sitzen.