U. Häßler @ 2009-12

Panasonic Lumix GF1

Schärfentiefe mit Four Thirds-Sensoren

Für diejenigen, die immer noch befürchten, dass Aufnahmen aus einem Four-Thirds-Sensor eine ähnlich lange Schärfentiefe aufweisen wie Aufnahmen aus der Kompaktkamera, gibt es hier noch einmal die drei Vergleichsaufnahmen aus dem Artikel zur Olympus EP-1.

Fazit

Die Panasonic GF1 zeigt, dass Qualität nicht nur aus dem dicken Body einer SLR kommen kann. Mit ihrem schnellen Autofokus und einer guten Leistung bei hohen ISO-Werten und dem sehr guten Kontrastumfang bildet sie zusammen mit der Olympus EP-1 eine neue Avantgarde von Kompaktkameras.

Die Bildqualität differiert heute innerhalb der Kameraklassen kaum – und Four-Thirds-Sensoren liegen so nah bei den APS-C-Sensoren, dass auch hier die Objektive und nicht zuletzt der Fotograf bestimmen, wie sich die Bilder aus der Kamera darstellen. Rauschunterdrückung, Kontrastumfang und Geschwindigkeit des Autofokus sind nur Faktoren am Rande – die Bereitschaft, die Kamera auszureizen und bei vielen Gelegenheiten einzusetzen – das sind die Faktoren, die wirklich zählen.

Wie weit die neue Klasse ihren Platz findet oder ein feines oder kleines Nischenprodukt wird – das könnte nur ein Blick in die Glaskugel klären. Immerhin war es eine – aus heutiger Sicht – kompakte Kamera, die dem Kleinbild den großen Erfolg verschaffte: die Sucherkameras aus dem Hause Leica. Die neuen Kompakten von Olympus und Panasonic haben das Potential, die Tradition der herausragenden Sucherkameras von Leica und Zeiss wieder aufzunehmen.

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Quicktipps

Wenn der Himmel zu eintönig ist


Wolken lassen sich mit Pinseln einmalen. Alternative Pinselspitzen für Wolken hat z.B. grenouille-enchantee.

Pinselspitzen oder Photoshop Brushes haben die Dateiendung abr und werden in das Photoshop-Verzeichnis Pinsel oder Brushes kopiert. In Photoshop das Pinsel-Werkzeug in der Werkzeugleiste aktivieren, um die Pinsel-Sammlung anzuzeigen. Oben rechts in der Pinselsammlung auf das Dreieck klicken, um die frisch eingeflogenen Pinselspitzen zu laden.

Für das nachträgliche Einziehen von Wolken ist eine neue leere Ebene am besten geeignet. Die Pinselgröße anpassen, Woken einklicken und mit dem Radiergummi die Wolke wegradieren, wenn sie sich über die Baumspitzen legt. Oder die Ebene hin- und herschieben, bis die Wolken richtig sitzen.