Für diejenigen, die immer noch befürchten, dass Aufnahmen aus einem Four-Thirds-Sensor eine ähnlich lange Schärfentiefe aufweisen wie Aufnahmen aus der Kompaktkamera, gibt es hier noch einmal die drei Vergleichsaufnahmen aus dem Artikel zur Olympus EP-1.
- Schaerfentiefe Sony Alpha F2,8
- Schärfentiefe Olympus F2,8
- Schärfentiefe Lumix LX3 F2,8
Fazit
Die Panasonic GF1 zeigt, dass Qualität nicht nur aus dem dicken Body einer SLR kommen kann. Mit ihrem schnellen Autofokus und einer guten Leistung bei hohen ISO-Werten und dem sehr guten Kontrastumfang bildet sie zusammen mit der Olympus EP-1 eine neue Avantgarde von Kompaktkameras.
Die Bildqualität differiert heute innerhalb der Kameraklassen kaum – und Four-Thirds-Sensoren liegen so nah bei den APS-C-Sensoren, dass auch hier die Objektive und nicht zuletzt der Fotograf bestimmen, wie sich die Bilder aus der Kamera darstellen. Rauschunterdrückung, Kontrastumfang und Geschwindigkeit des Autofokus sind nur Faktoren am Rande – die Bereitschaft, die Kamera auszureizen und bei vielen Gelegenheiten einzusetzen – das sind die Faktoren, die wirklich zählen.
Wie weit die neue Klasse ihren Platz findet oder ein feines oder kleines Nischenprodukt wird – das könnte nur ein Blick in die Glaskugel klären. Immerhin war es eine – aus heutiger Sicht – kompakte Kamera, die dem Kleinbild den großen Erfolg verschaffte: die Sucherkameras aus dem Hause Leica. Die neuen Kompakten von Olympus und Panasonic haben das Potential, die Tradition der herausragenden Sucherkameras von Leica und Zeiss wieder aufzunehmen.







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