U. Häßler @ 2009-11

Olympus EP-1

Bildqualität

Schon nach den ersten Aufnahmen an moderat sonnigen Tagen und selbst bei diffusem Licht fällt auf, dass die Olympus E-P1 die Lichter schnell beschneidet – bei ISO 100 verliert das Weiß dann jegliche Zeichnung.

Mehr Detailzeichnung bei ISO 200 | Dem Ausbrennen der Lichter steuert ganz einfach die Einstellung der E-P1 auf ISO 200 – dabei gewinnt die Olympus E-P1 allem Anschein nach eine Blende an Dynamikumfang.

Eigentlich sollte das Histogramm im Live View den drohenden Verlust in den Lichtern anzeigen, aber das Histogramm hält sich stets vorsichtig zurück und warnt nicht ausreichend vor dem Verlust in den Lichtern.

Olympus E-P1: Fotografieren mit hohen ISO-Werten

Alle Kameras müssen sich an ihrem Rauschverhalten messen lassen – und heute wissen wir alle, dass die Qualität der Aufnahmen bei hohen ISO-Werten direkt mit der Größe des Sensors verknüpft ist. Aber hier trifft der Satz vom Anfang des Artikels voll zu:

Ein Four-Thirds-Sensor ist nicht ein großer Kompaktkamera-Sensor, sondern nur ein wenig kleiner als der Sensor einer Spiegelreflexkamera.

Es spricht nichts dagegen, die Olympus E-P1 zum Schutz vor dem Lichter-Clipping gleich dauerhaft bei ISO 200 zu betreiben. Rauschen ist bei ISO 200 nicht zu befürchten – Rauschen wird erst bei ISO 800 sichtbar. Aber selbst bei ISO 1600 bringt das Rauschen keine große Beeinträchtigung der Bildqualität und nur wenig Schärfeverlust.

Ein leichter Schärfeverlust ist bei ISO 1250 sichtbar, aber selbst dann sind die Bilder immer noch sowohl für den Druck als auch für das Internet nutzbar. Allenfalls sollte man sich mit Vergrößerungen und Schärfen zurückhalten – aber selbst das ist nur eine Frage des Motivs.
Erst bei ISO 3200 ist das Rauschen ein echter Qualitätsfaktor.

Die Schärfentiefe der Four Thirds-Sensoren

Die Unschärfe hinter dem Motiv, die das fotografierte Motiv plastisch vom Hintergrund trennt, ist das wichtigste Merkmal der Fotos aus der Spiegelreflexkameras. Mit Kompaktkameras entsteht ein Bokeh nur bei großer Nähe zum Motiv oder mit extrem langen Brennweiten. Die Schärfentiefe der Olympus E P1 mit ihrem Four-Thirds-Sensor hingegen kommt der Schärfentiefe der Spiegelreflexkamera mit APS-Sensor sehr nah.

Schärfentiefe und Zerstreuungskreis

Der wichtigste Faktor für die Schärfentiefe ist der Zerstreuungskreis des Sensors, der bei Four Thirds-Kameras (0,015 mm) nur wenig kleiner ist als bei einem APS-C-Sensor wie bei einer Nikon D5000 (0.020 mm) oder einer Canon (0.019 mm).

Der Zerstreuungskreis der Kompaktkameras hingegen ist richtig klein und liegt meist bei 0.005 bis 0.006 mm. Da hilft auch die größere Anfangsblende der Kompaktkamera bei einer kleinen Abbildung des Motivs kaum über die ellenlange Schärfe im Hintergrund weg.

Eine Brennweite von 40 mm an einer Four Thirds-Kamera ist also schon ein schönes Porträtobjektiv und ein Abstand von 2 Metern trennt ein Porträt gut vom Hintergrund. Damit bleiben die Fotos aus der Olympus E-P1 in Hinsicht auf die Unschärfe hinter dem Motiv kaum hinter den Aufnahmen aus der Spiegelreflexkamera und können einen ebenso plastischen Eindruck erzielen. Befürchtungen, die Four-Thirds-Aufnahmen würden einen »Kompakt-Charakter« vermitteln, sind unbegründet.

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Wenn der Himmel zu eintönig ist


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Pinselspitzen oder Photoshop Brushes haben die Dateiendung abr und werden in das Photoshop-Verzeichnis Pinsel oder Brushes kopiert. In Photoshop das Pinsel-Werkzeug in der Werkzeugleiste aktivieren, um die Pinsel-Sammlung anzuzeigen. Oben rechts in der Pinselsammlung auf das Dreieck klicken, um die frisch eingeflogenen Pinselspitzen zu laden.

Für das nachträgliche Einziehen von Wolken ist eine neue leere Ebene am besten geeignet. Die Pinselgröße anpassen, Woken einklicken und mit dem Radiergummi die Wolke wegradieren, wenn sie sich über die Baumspitzen legt. Oder die Ebene hin- und herschieben, bis die Wolken richtig sitzen.