Die Nikon D5000 wird wie alle Kameras mit einem kleinen Softwarepaket ausgeliefert. Nikon ViewNX ist ein Browser für die Bildorganisation – aber keine Bilddatenbank. Das Programm speichert keine Thumbnails der Aufnahmen, sondern liest die Bilddaten eines Verzeichnisses on the fly. Bei größeren Verzeichnissen und einem nicht besonders schnellen Rechner brauchen wir da schon etwas Geduld bis unsere Schnappschüssen endlich im vollen Zugriff sind.
Noch ist Nikon ViewNX für das RAW-Format der Nikon D5000 unersätzlich – nur wenige Programme unterstützen bislang das NEF-Format der D5000. Adobe Photoshop hat zwar bereits eine neue Version für das Camera RAW-Plugin in einer Vorab-Version, aber nur wer bereits mit Photoshop CS4 arbeit, wird die Aufnahmen aus der D5000 in Photoshop öffnen können. Das neue RAW-Plugin für Photoshop wird wie immer nur in die neueste Version von Photoshop passen.
Bildkorrekturen mit ViewNX | Neben der Browser- und Exportfunktion von Nikon ViewNX bringt das Programm auch einfache Korrekturen mit – die »Schnellanpassung«. Damit lassen sich sowohl JPEG- als auch NEF-Bilder verbessern und mit dem letzten Schliff an den eigenen Geschmack anpassen. So gibt es also für NEF-Bilder eine Belichtungskorrektur und die nachträgliche Anpassung des Weißabgleichs. Mit Nikon ViewNX können eigene Vorlieben zusammengefasst und eigene Voreinstellung gespeichert werden. Solche Voreinstellungen lassen sich als neues Optimierungsprogramm auf Speicherkarten übertragen, damit sie schon in der Kamera zur Verfügung stehen.
Für NEF- und für JPEG-Aufnahmen hat Nikon ViewNX Regler für das Scharfzeichnen, zur Regelung von Helligkeit und Kontrast. Interessant sind insbesondere die Regler für Lichter und Schatten, mit denen sich zu helle Lichter und tiefen Schatten ausgleichen lassen. Wunder darf man allerdings nicht erwarten: Gerade ein ausgerissenes Licht mit reinem Weiß erlangt mit keinem Werkzeug dieser Welt seine verlorene Zeichnung zurück.
Geo-Tags | Aber dann lockt doch noch die neue Technik des Geo-Tagging! Nikon ViewNX bringt wie bereits erwähnt eine Google-Karte mit, mit der sich die Standorte von Aufnahmen mit GPS-Receiver anzeigen lassen oder in der die Koordinaten einer Fotografie manuell eingefügt werden.


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