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Sechs Schritte zur systematischen Bildkorrektur VI

Digitale Fotos speichern

numbo6.png Vor dem Speichern werden die Bildelemente gecheckt: Sind noch Ebenen, Pfade, Alphakanäle im Bild, liegt das Bild mit 8 oder 16 Bit Farbtiefe vor und liegt das Bild im richtigen Farbraum? Sind Bildgröße und Auflösung korrekt?

Viele Merkmale werden nicht mehr gebraucht und verhindern u.U., dass das Bild im gewünschten Format gespeichert oder beim Kunden nicht geöffnet werden kann.


  • Selber drucken
    Wenn das Bild für den Druck aus Photoshop geplant ist, dürfen Ebenen, Pfade, Kanäle und 16 Bit Farbtiefe belassen werden, falls eine weitere Bearbeitung des Bildes in Frage kommt und die Merkmale das Archiv nicht unnötig belasten. In solchen Fällen darf das Bild auch als TIFF gespeichert werden, damit es nicht unnötig komprimiert wird.
  • Abzüge erstellen lassen
    Wenn das Bild für den Print im Labor vorgesehen ist, wird es auf die Hintergrundebene und 8 Bit Farbtiefe reduziert. Pfade und Alphakanäle werden gelöscht. Das Bild bleibt im sRGB-Farbraum oder muss in den sRGB-Farbraum konvertiert werden. Für das Labor ist fast immer JPEG in einer hohen Qualität ( 75-100% ) gefordert.
  • Bilder für das Album im Internet
    Wenn das Bild für das Internet gedacht ist, wird es mit der Funktion „Für das Web speichern“ für die Screendarstellung und in Hinsicht auf die Dateigröße optimiert. Die Funktion entfernt automatisch Pfade und Kanäle und reduziert das Bild auf 8 Bit Farbtiefe.
    Auch für die Online-Präsentation muss das Bild in auf jeden Fall in den sRGB-Farbraum konvertiert werden. Wenn das digitale Foto mit einem AdobeRGB-Profil aufgenommen wurde, zeigt es im Bildbearbeitungsprogramm noch die richtigen Farben, aber Browser interpretieren das Profil des Bildes nicht und stellen Fotografien mit einem AdobeRGB-Profil wie mit einem Grauschleier dar.
    Für Bilder im Internet ist JPEG mit einer Qualität von 60 bis 80% gefordert.

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Quicktipps

Wenn der Himmel zu eintönig ist


Wolken lassen sich mit Pinseln einmalen. Alternative Pinselspitzen für Wolken hat z.B. grenouille-enchantee.

Pinselspitzen oder Photoshop Brushes haben die Dateiendung abr und werden in das Photoshop-Verzeichnis Pinsel oder Brushes kopiert. In Photoshop das Pinsel-Werkzeug in der Werkzeugleiste aktivieren, um die Pinsel-Sammlung anzuzeigen. Oben rechts in der Pinselsammlung auf das Dreieck klicken, um die frisch eingeflogenen Pinselspitzen zu laden.

Für das nachträgliche Einziehen von Wolken ist eine neue leere Ebene am besten geeignet. Die Pinselgröße anpassen, Woken einklicken und mit dem Radiergummi die Wolke wegradieren, wenn sie sich über die Baumspitzen legt. Oder die Ebene hin- und herschieben, bis die Wolken richtig sitzen.