
Ganz glücklich ist die Bezeichnung »Glanzlichter & Schatten auftragen« in Aperture nicht … aber der Name »Protokollpinsel« in Photoshop war auch nicht gerade intuitiv
Der Protokollpinsel war schon ein großer Hit in Photoshop – vor allem, als auch ein Anpassungspinsel in Photoshop RAW hinzukam. Auch Lightroom und Aperture haben heute einen Pinsel, mit dem Korrekturen und Anpassungen eingemalt werden. Perfekt, um Korrekturen nur in einen Teil des Bildes zu malen.
Um in Aperture eine lokale Anpassung mit dem Pinsel ins Bild zu malen, wird zuerst das Bild global korrigiert – hier zum Beispiel soll der dunkle blaue Vordergrund des Bildes mit der Funktion Glanzlichter und Schatten aufgehellt werden.

Die letzten Minuten der Blauen Stunde morgens um 8 an der Alster: Das ganze Bild ist in ein tiefes Blau getaucht.
Immer wieder hadern Aperture-Benutzer mit der Pinselgröße, weil Aperture scheinbar die Pinselgröße auf 200 Pixel begrenzt. Das passiert z.B., wenn die Option Kanten suchen aktiviert war: Der Radius für die Pinselgröße liegt unter den Reglern für Glanzlichter und Schatten in den erweiterten Optionen. Hier lässt sich die Pinselgröße in Aperture auf 1000 px einstellen.
Die Sonnenschirme lassen sich mit einer zweiten Glanzlichter & Schatten-Korrektur noch einmal gesondert aufhellen. Unter dem Zahnrad neben der Funktion liegt auch Neue Anpassung “Glanzlichter & Schatten” hinzufügen. Damit der Pinsel nicht gleich auch noch den Hintergrund aufhellt, dieses Mal die Option Konturen finden aktivieren. Bei dieser Gelegenheit kappt Aperture die max. Pinselgröße auf 200 px.




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